Jetzt geht es los! Der Fön wird angelegt und ausgerichtet. Doch bevor die Starttaste betätigt wird, noch ein paar Trockenübungen. Der Fön sollte nah über der Farbe gehalten werden, aber diese nicht berühren. In kurzen, gezielten Bewegungen sollte der Fön über die Farbe bewegt werden. Jeder Fön-Strich kreiert je nach Bild ein Blütenblatt, ein Blatt oder eine Verwirbelung. Auch wenn Verfeinerungen möglich sind, ist es am besten, nicht zu viel zu fönen. Wie bei jeder Pouring-Technik wirkt das Ergebnis viel besser wenn die Farben nicht zu sehr vermischt werden. Zuviel Fönen würde jedoch genau das auslösen. Also, immer dran denken: Kurze, gezielte Bewegungen und lieber estmal zu wenig als zu viel!
Jetzt geht's aber wirklich los. Der Fön wird angeworfen. Doch, Moment, die ersten Fönstriche sind vorsichtig auf die Hintergrundfarbe gerichtet. Mit behutsamen Bewegungen wird die Hintergrundfarbe auf die Kontrastfarbe gefönt. Keine Sorge, auch wenn die Kontrastfarbe nicht mehr zu sehen sein sollte.
Denn nun, wirklich dieses Mal, geht es los. Richte den Fön auf die Stelle, von der Du weisst, dass die Kontrastfarbe dort ist und bewege ihn gezielt und zielgerichtet ein paar Zentimeter über die Leinwand.
Dabei wirst Du die Kontrastfarbe vor Deinem Fön hertreiben und siehst selbst, wie weit Du sie wirbeln kannst.